Freud’ und Leid eines Katzenbuches

der leidvolle Weg zum eigenen Buch

Pinkelkatze weggeben???

Verfasst von jola am August 19, 2007

Habe voller Entsetzen in einem Webforum gelesen, dass jemand seine Pinkelkatze weggeben will, wenn sie nicht damit aufhört, alle paar Tage neben das Kisterl zu pinkeln. Und das nach ganzen 5 Jahren des gemeinsamen Zusammenlebens.

Ist das ein Trennungsgrund? Fellnase pinkelt nicht auf den Teppich, nicht auf die Couch, nicht ins Bett, nicht auf Schuhe, … „nur“ hin und wieder neben ihr Kisterl. Bachblüten und der Glücklich-mach-Stecker haben angeblich nicht geholfen, sie pinkelt trotzdem hin und wieder daneben. Und jetzt denkt Frauli drüber nach, für die „Pinkelkatze“ eine „neue und bessere Familie“ zu suchen.

… hmmm … das macht einfach nur sprachlos :-(

3 Antworten zu “Pinkelkatze weggeben???”

  1. kipet sagte

    habe auch ein solches erlebnis mit einer bekannten – sie heißt ab nun bei mir nur noch „katzenkiller“ – gehabt: ihr katerchen war ein schmusebär wie er im buche steht. leider hat er lieber die parkettböden meiner bekannten als sein katzenklo benutzt. das frauerl hat wirklich versucht ihn an einem anderen platz unterzubringen, aber leider hat katerchen auch da sein geschäft unprofessionell verrichtet, nämlich abseits seines kisterls. das ergebnis war, dass sie mit dem tier zum TA lief, und der hat den pumperlgesunden kater einfach eingeschläfert! ich frage mich ernsthaft (nebst des tuns der katzenkillerin): was ist das für ein TA !!! ??? :-(

  2. katzenbuch sagte

    Ich habe mich lange und sehr ausführlich mit meiner Tierärztin bez. Pinkelkatzen unterhalten.
    Auch wenn der Gedanke für mich anfangs undenkbar war, so muss ich jetzt zugeben, dass es sicherliche Fälle gibt, in denen ein neues zu Hause für die Pinkelkatze wohl die beste Lösung und sogar ein Aufhören der Pinkelei bedeuten kann.
    Wenn selbst das Einschalten eines Tierpsychologen keinen Erfolg zeigt, dann stimmt einfach etwas nicht „in der Chemie“ zw. Mensch und Tier. Wie bei Menschen, die sich auseinander leben, sich nicht mehr riechen können etc. und sich trennen bzw. getrennte Wege gehen und so glücklich werden (können), so ist dies wohl in manchen Fällen auch für Katz und Mensch ein geeigneter Weg.
    Unser Fritzi war in seinem früheren Zuhause auch ein Bettpinkler und sogar Bettgackser – bei uns ist er glücklich und meilenweit weg von einer Pinkelkatze *ganzdollaufholzklopf*

  3. kipet sagte

    da hast du ja glück gehabt mit deinem fritzi, dass er sich letztendlich doch nur als protestpinkelkatze geoutet hat! :-)

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